Hatten gerade Besuch von einer netten T-Com-Dame. Ich war erst etwas mißtrauisch. So an der Tür mache ich ja sehr ungern Verträge. Aber die Telekom stellt anscheinend wirklich ihre Tarife um!
Und zwar toll! :-)
Es wird billiger. Das ist fein.
Haben jetzt den Tarif “Call&Surf Comfort“, “XXL Fulltime” gewählt. Heißt: Festnetz- + Internet- Flatrate, DSL 2000. Keine zusätzlichen Kosten. Alles zusammen für 49,95 Euro!
Bedeutet: Ich zahle nun für Internet+Telefon pro Monat 25 Euro fest.
Das ist toll, oder?
Die Mitbewohnerin hat noch die “Country-Flat” für 3,95 dazu gekauft, mit der kann man in alle Nachbarländer Deutschlands frei und unbegrenzt telefonieren. Sie ist ja aus Holland- da wird sie sich jetzt austoben mit ihrer besten Freundin dort. Und ich kann dann ab und zu mal bei G. in Kopenhagen anrufen! ;-) (@G.: Jetzt darfst Du doch nicht nach Schweden umziehen!!!).
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Diese Bande stand letztens auch bei uns vor der Tür. Wollten meiner Frau doch tatsächlich den selben, in meinen Augen überteuerten, Tarif aufs Auge drücken. Und das obwohl meine Frau schon zu Beginn des Gesprächs mehrfach sagte, dass sie nichts verändern wollte und auf keinen Fall etwas unterschreiben würde. Als es mir dann nach zehn Minuten zu bunt wurde und ich um die Ecke geschossen kam war der Drücker aber ganz schnell still und meinte nur noch:”Tja, dann lasse ich Ihnen das, was ich alles ausgefüllt habe mal da. Sie haben ja scheinbar kein Interesse Geld zu sparen.” So einen bekloppten Spruch zum Abschluss konnte sich der Provisionsjäger natürlich nicht sparen. Nach Durchsicht dieses Vertrages stellte sich dann auch heraus, dass der Herr gar nicht von der T-Com selber war sondern eine Art Vermittlungsvertrag an den Mann (hier die Frau) bringen wollte. Zwar alles im T-Com Design, aber halt trotzdem nicht wirklich von der T-Com.
Ich halte solche Überfallkommandos generell für unseriös. Wenn ich einen neuen Vertrag für irgendwas abschlißen will, dann melde ich mich schon selber. Infomaterial ist ja immer willkommen, aber dass ich direkt an der Haustüre etwas unterschreiben soll, das kommt mal gar nicht in die Tüte!
Kommentar von Thilo
— 26. September 2006 | 18:10 Uhr
… und ´n Schnäppchen ist das auch noch nicht…! Hier in Osnabrück kostet die Festnetz- und Internetflatrate von Osnatel (ein Anbieter der Stadtwerke) im Monat 44,80 €. Das gibt´s bei euch bestimmt auch noch günstiger als für 49,95?! Und gut ist zu gucken, wie lange ihr euch festlegt, falls die Preise noch weiter runter gehen…
Kommentar von joos
— 26. September 2006 | 20:12 Uhr
Ja, ich dachte auch erst, das sei unseriös. Ist es aber wohl nicht. Habe heute unterwegs auch überall woanders die T-Männchen gesehen. Und ich finde den Vertrag okay und den Preis auch. Dafür haben wir jetzt DSL 2000. Finde ich gut. Und ändern oder widerrufen kann man das jederzeit. ;-)
Kommentar von Chikatze
— 26. September 2006 | 20:27 Uhr
Der T-Com-Preis ist jetzt nicht gerade völlig überzogen, aber es gibt halt z.B. bei Alice die DSL- plus Internetflat für 39,95 im Monat und das ist dann DSL 4000! Das Ganze kündbar zum Monatsende. Wenn ich mich nicht schon quasi für das Angebot von ish entschieden hätte, dann wäre das mit Sicherheit meine erste Wahl.
Toll finde ich allerdings diese Länderoption für nur 3,95€. Gäbe es das für Finnland müssten wir z.B. wieder neu überlegen.
Kommentar von Thilo
— 26. September 2006 | 20:38 Uhr
In einem Jahr ist das eh alles schon wieder überholt und der technische Standard n anderer… Aber immerhin hast Du nen Drücker glücklich gemacht.
Kommentar von mehrlicht
— 27. September 2006 | 10:38 Uhr
Nen Drücker?
Die Frau war so in meinem Alter und ganz normal und nett. ;-)
Ja, klar ist der Standard in einem Jahr anders. Aber dann stell ich halt den Tarif wieder um. Wo ist das Problem???
Kommentar von Chikatze
— 27. September 2006 | 10:42 Uhr
[...] Nun sind in diesen Tagen offensichtlich auch Mitarbeiter unterwegs, die tatsächlich von der T-Com kommen. Heute begegnete uns einer im Treppenhaus und bemerkte gleich, dass ich seine Frage ob wir einen T-Com Anschluss hätten, äußerst einsilbig mit “wir sind bestens bedient” beantwortete. Warum ich denn so abweisend sei. Ich deutete kurz den unliebsamen Besuch von vor zwei Wochen an. Das könne er sich gar nicht erklären. Vielleicht habe ich in dem Fall also etwas unnötig unhöflich reagiert. Ein solcher eher als seriös einzustufender Mitarbeiter war offensichtlich auch kürzlich bei der Chikatze. Jedenfalls hat man sie offensichtlich besser beraten, denn mit “Call&Surf Comfort“, “XXL Fulltime” ist man zwar nicht besonders günstig unterwegs, kann sich aber auch nicht über den Tisch gezogen fühlen. [...]
Pingback von Wolf At The Door (Meatloaf) « DÜSSELDORFIN SANOMAT
— 27. September 2006 | 21:12 Uhr