Archiv für die Kategorie „konzert“

Silje Nergaard.

Ich lausche ihr noch ein wenig auf Eins Festival. Schön!!!

Edit: Oh, cool, ich sehe gerade, das Konzert hat gerade erst angefangen, und Highlights wie “Be still my heart” folgen noch. Das Konzert war außerdem in Kölle. Wow.

Ojeoje. Wieder so ein Tag/Abend.

Ja, der Abend. Der war mal wieder…. nee, nee, nee.
Hatte heute abend noch eine Privatschülerin (jaja, in den Herbstferien- noch eine Stunde nachholen).
Sie brauchte nach dem Unterricht ungefähr hundert Jahre um ihre Sachen zu packen und mir noch was vorzusingen. Obwohl sie wußte, daß ich noch verabredet war und pünktlich los mußte.
Trallalla. Und das mit 21.
Egal. Danach im Laufschritt zur Straßenbahn-Haltestelle gehetzt, wo ich schon von Weitem die liebe A. sitzen sah, mit der ich zum Kino verabredet war. Hetz, hetz. Oje, schlechte Kondition. A. in die Straßenbahn gerufen und mich auf den Sitze fallen lassen, hechelnd. Puh. Geschafft.
Keine 2 Minuten später eine Stimme neben mir: “Guten Abend. Ihre Fahrkarten hätte ich gerne mal.”
Leute. Ich bin wirklich noch nie schwarz gefahren. Nie. Ich kann sowas nicht. Ich mag es nicht.
Aber in diesem Moment hatte ich es einfach verpeilt.
Wegen der Eile und der Hetze.
Die Uhr zeigte 18.53 Uhr. Ab 19 Uhr hätte A. mich auf ihrem Firmenticket mitnehmen können. Aber der Film fing auch um 19 Uhr an.
Die Kontrolleuse hatte kein Erbarmen.
40 Euro.
Teurer Kinoabend. Und das, obwohl ich mich so gefreut hatte, daß ich einen Gutschein hatte. Aber dazu gibt es später einen Extra-Eintrag.
Nach dem Kino sind wir zwei dann noch bei einem kleinen Jazz-Konzert vorbeigefahren, von dem die gute Klaudia heute noch ganz spontan auf unserem “Düsseldorf für lau” Blog berichtet hatte. :)
Hat sich definitiv gelohnt! Die kleine Bar (61°) ist superschön (und gleichzeitig ein Einrichtungsgeschäft- alle Möbel kann man auch kaufen!). Die Musik hat mir auch sehr gut gefallen. Sympathische Musiker und gut noch dazu. Mochte die Stimme der Sängerin.
Alles schön.
Und so weiß ich nun auch, daß dort in der Bar einmal pro Monat solche kostenlosen Jazz-Konzerte stattfinden. :)
Mit A. noch in Ruhe etwas gequatscht. Ein echter Mädels-Abend. Prima.
So. Und jetzt erzähle ich gleich noch, wie der Film war.

KODO. Die japanischen Trommler in der düsseldorfer Tonhalle.

Gestern abend war ich mit dem Liebsten im Konzert.
Der liebe Sluff hatte mir zum Geburtstag zwei Karten für das Konzert der japanischen Gruppe “Kodó“* geschenkt.
Meine Freude hielt sich ehrlich gesagt zuerst in Grenzen, denn ich hatte vor ein paar Jahren erst ein Konzert von “Yamato” in der düsseldorfer Oper gehört, das ich so unmöglich fand, daß ich am liebsten in der Pause gegangen wäre. Nicht, weil die schlecht waren, sondern weil ich mir unter japanischem Trommeln was ganz anderes vorgestellt hatte. Jedenfalls nicht eine höllenlaute, quietschbunte Bühnenshow mit viel Trara aber ohne Tradition.
Tja. Was soll ich sagen.
“Kodó” haben mich überzeugt! :)
Es war ein unglaubliches Konzert, mit viel Feingefühl und einer großen Spannbreite an Eindrücken. Hier merkte man, daß alle Musiker eine strenge Ausbildung genossen haben müssen und mit ihren Instrumenten umgehen konnten. Vor allem aber war der Respekt zu spüren. Man hatte das Gefühl, daß alle Beteiligten es als große Ehre empfanden, diese japanische Tradition fortführen zu dürfen.
Da waren stille Auftritte, die bewiesen, daß die Trommler funktionieren können wie ein schweizer Uhrwerk, daß sie ihre Technik perfekt beherrschen, aber mehr noch: Daß sie aufeinander “fühlen”. Einsätze perfekt zusammen ohne Blickkontakt und ohne Worte. Das muß man erstmal können.
Dann wieder die kraftstrotzenden Nummern an den großen Trommeln, Männer im Sumo-Kostüm, bis kurz vor der Erschöpfung auf das riesige Ungetüm einschlagen, Körper, die nur aus Haut und Muskeln zu bestehen scheinen, Muskeln, die man noch nie gesehen hat. Unglaubliche Kraft und Lautstärke, aber alles ohne großes Brimborium- eher in einer Art ehrfürchtiger Meditation. Jede Bewegung perfekt. Ließ mich oft an meine Tai Chi Praxis denken. Wo wir lernen, wie wichtig jeder Zentimeter in der Bewegung ist.
Tief stehen und aufrecht, den Körper perfekt im Lot. So standen auch sie da- die Kodó-Leute.
Absolut faszinierend allein die Körperarbeit.
Ich glaube, am meisten fasziniert hat mich die Szene, wo plötzlich das Licht ausging, dann, Sekunden später ein einziger Spot auf die Mitte der Bühne. Ein einsamer Flötist mit einer japanischen Bambusflöte, der ein sehnsüchtiges, ruhiges Lied spielte. Wunderschön. Später eine Trommel dazu. Das ging mir echt unter die Haut- ich denke, nicht nur, weil ich Flötistin bin.
Die Pausenclowns und die Interaktionen (nach amerikanischer Art) mit dem Publikum hätten sie für meinen Geschmack ruhig weglassen können, aber andererseits lockert das ja bekanntlich die Stimmung auf.
Und so war es alles in allem ein wunderschöner Abend!
Vielen lieben Dank @Sluffy!

Diese Nummer war im Konzert die Zugabe (und es gab Standing Ovations!!!):

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  • Chikatze: Ach Du bist das! Sorry. Naja, mach wie Du willst. Ich bin gerade im Umzugsstreß, da kann man schonmal was...
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  • Heike: ja, mir tuts auch leid; wir hatten schon mehrfach E-Mailkontakt, u.a. wegen Flötenfragen und zuletzt wegen...
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